Tagesordnung:
A) Öffentlicher Teil1.) Feuerwehr Ebenried: Erweiterung/Anbau Feuerwehrhaus um einen Stellplatz und Beschaffung eines MTW sowie Genehmigung überplanmäßiger Ausgaben.
70.000 € braucht die Feuerwehr und sie bekommen das Geld auch. Feuerwehren sind unverzichtbar für die Sicherheit der Bevölkerung. 2 Mitglieder der FFW Ebenried standen Rede und Antwort, konnten schlüssig erläutern wozu das Geld gebraucht wird.
Wir sind der Meinung, das Geld ist gut angelegt.
2.) Radweg Allersberg – Sperberslohe in Sonderbaulast: Aktueller Stand und Neuregelung von Vereinbarungen.
2.) Radweg Allersberg – Sperberslohe in Sonderbaulast: Aktueller Stand und Neuregelung von Vereinbarungen.
Vorweg: Der Radweg ist dringend nötig und auch sinnvoll.
Pyrbaum zieht sich aus der Zahlungsverpflichtung mit dem Argument "kein Geld" heraus.
Also wer schlecht wirtschaftet wird belohnt, wer gut wirtschaftet wird bestraft? Laut des Bürgermeisters Horndasch ist das alternativlos. Auch unser Argument "Der Radweg führt nicht nur nach Nürnberg sondern auch aus Nürnberg heraus, wird also auch von Nürnbergern genutzt werden, wie schaut es mit einer finanziellen Beteiligung der Stadt Nürnberg aus?" wurde mit "Nürnberg hat auch kein Geld, man könne aber um freiwillige Beteiligung anfragen" im Grunde schon ausgeschlossen. Die Stadt Nürnberg versenkt jährlich Mio € in linksideologische Projekte, aber für einen Radweg der Stadt und Land verbindet haben die nichts übrig. CSU OB König weiß seine Prioritäten zu setzen, links hat immer Vorfahrt.
Naturschutzmaßnahmen belaufen sich im Abschnitt Allersberg auf 473.000 €. Der Bürgermeister listete auf die schnelle ein paar Projekte auf, einige davon haben gar nichts mit dem Radweg zu tun, scheinen eher allgemeine Naturschutzmaßnahmen zu sein die einfach in "Radweg" einfließen.
Wir sind sehr für den Schutz der Natur, aber etliche dieser Maßnahmen sind Kosten die in "Umweltschutz" ihren Platz haben und extra genehmigt werden müssen und nicht dem "Radweg" untergejubelt werden dürfen.
3.)Verbreiterung Flurbereinigungsweg vom Kreisverkehr am Engerseller bis zur Heubrücke
3.)Verbreiterung Flurbereinigungsweg vom Kreisverkehr am Engerseller bis zur Heubrücke
Der Weg wird stark auf 2 spurig verbreitert und geschottert. Mit Bauchschmerzen zugestimmt. Dieses Provisorium soll mindestens 10 halten, was dann gar kein Provisorium mehr ist sondern ein Dauerzustand und der Gewöhnungsfaktor wird auch danach aktiv sein. Eine große Belastung des Ökosystems für Pflanzen und Tiere (ja auch als AfDler denken wir an solche Aspekte) ist damit in Stein gemeiselt.
4.) Vorentwurf zur Horterweiterung und Mensa an der MSA Allersberg mit Kostenschätzung
Warum plant man ein neues Hortgebäude auf dem kleinen Vorplatz der Mittelschule ohne Zugang zu freien Gelände? Für mich ein Rätsel, da auch andere Flächen zur Verfügung stehen. Die Architektin bemühte sich einen hässlichen Kastenbau schönzureden, eine billigere und eine teuere Fassade gab es zur Auswahl. Die teuere bekommt hässliche Platten auf die Fassade und soll "wartungsfrei" für 20 - 30 Jahre sein. In Allersberg gibt es Jugendliche die überall wo eine freie Fläche an Gebäuden ist, mit Graffitis verunstalten. Also wartungsfrei ist keine Gebäudefläche.
5.) Genehmigung über- und außerplanmäßiger Ausgaben
5.) Genehmigung über- und außerplanmäßiger Ausgaben
5.1.) Kindertagesstätte St. Theresia Anbau: Genehmigung von überplanmäßigen Ausgaben aufgrund der laufenden Baumaßnahme
Aus unerfindlichen Gründen sind 100.000 € in irgendeinem Nirvana verschwunden oder falsch gebucht worden, weshalb man jetzt das Geld neu beantragen muß.
6.) Antrag der Freien Wähler und des Allersberger Bürger Forums vom 03.06.2026: Behandlung und Entscheidung (Straßenumbenennung Wilhelm-Burkhardt-Straße und Ehrung früherer Bürgermeister durch Bilder) in der Juli Sitzung des Gemeinderats.
Am Nachmittag hatte sich schnell noch die CSU um eine endgültige Entscheidung (Wilhelm-Burkhardt-Str. umbenennen) für die Sitzung am Abend bemüht. Nur Minuten nachdem ich hier im Blog einen Bürgerbegehren in Betracht gezogen habe.
Anmerkung und Grüße: Vielen Dank an Herr Zurwesten für das fleißige Lesen meiner Beiträge.
Hintergrund scheint die Rolle von CSU Ex-Bürgermeister Bernhard Böckeler in der Burkhardt-Affäre zu sein. Der hatte sich direkt nach der Straßenbenennung darum bemüht im Dreck zu wühlen um irgendwas zu finden das Wilhelm-Burkhardt diskreditieren kann und er wurde auch in irgendeinem Archiv fündig. Was aber auf sehr viele Politiker der Zeit um 1945 zugetroffen hat.
Was man auch wissen muß: Der Markt Allersberg trat in der Amtszeit von Böckeler der "Allianz gegen Rechtsextremismus" bei, die Diffamierung von Burkhardt war ein Geschenk an die Allianz, das Zeichen seiner Unterwürfigkeit an einen Verein der alles hasst was nicht links ist, der möglichst alles aus der Zeit um 1945 auslöschen will.
Von SPD und Grüne wurde zwar der Verdienst an der Bevölkerung von Burkhardt nicht abgestritten, "aber SA" kam immer wieder Gebetsmühlenartig.
Ich vergleiche die damalige Situation gerne mit einer heutigen: Wie Schafe folgen einige den Rattenfängern von "Allersberg ist bunt" und "Allianz gegen Rechtsextremismus" nebst allen Unterorganisationen wie "Omas gegen Rechts" und ANTIFA, kein vernünftige Mensch versteht das und trotzdem gibt es sie. Damals war die Situation nicht anders, was sich geändert hat: der Nationalsozialismus wurde zu Sozialismus. National durfte ab da nichts mehr sein, Identitäten von Menschen und Orten sollte ausgerottet werden.
Wie die Position von den Freien Wählern ist kann ich nicht wirklich beurteilen, die blieben schwammig und es schien jedes Ergebnis recht solange die Außenwirkung positiv ist.
Bei ABF sehe ich eine bessere Tendenz, da geht es eher in Richtung, die Identität der Marktgemeinde ist immer auch mit der von Menschen verbunden die sich verdient gemacht haben.
7.) Verschiedenes und Anfragen
7.) Verschiedenes und Anfragen
Hier wollte der Bürgermeister eigentlich erläutern warum die Pressevertreter noch immer im Gremium sitzen dürfen, obwohl das gegen die Gemeindeordnung verstößt.
Aber durch die späte Uhrzeit hat er es vermutlich vergessen, ich aber auch, also halb so wild. Fortsetzung folgt, ich bleibe bei dem Thema dran.
8.) Genehmigung des öffentlichen Teils der Niederschrift von der Sitzung des Protokolls vom 15. Mai 2026.
8.) Genehmigung des öffentlichen Teils der Niederschrift von der Sitzung des Protokolls vom 15. Mai 2026.
Ein wahrlich dürftiges Blatt Papier, angeblich weil Urlaub war. Aber: Unsere Beschwerde bei der Rechtsaufsichtsbehörde (Landratsamt Roth) ist noch immer ergebnislos, also hält sich auch das Rathaus zurück, kann nichts genehmigen lassen was nicht genehmigungsfähig ist. Etwas mehr Ehrlichkeit wäre wünschenswert.