Es wird immer kurioser, Rathaus Allersberg will sich die (gegen die Gemeindeordnung verstoßende) räumliche Nähe zu den Medien nicht nehmen lassen.
Daß Pressevertreter nicht regulär im Gremium sitzen, scheint mittlerweile auch im Rathaus angekommen zu sein. Mir wurde nur mitgeteilt, daß man an der Sitzordnung festhält. Aus anderer Quelle habe ich erfahren, daß nun das Landratsamt Roth eine Sondergenehmigung erteilt hat, damit das möglich ist:
Wegen baulicher Einschränkungen ist im Besucherbereich kein Platz für die Pressevertreter.
Man könnte wenn man wollte auch den Pressevertretern die Freiheit lassen sich von dem Vorwurf der "Vorteilsnahme" zu distanzieren, was aber unter den gegebenen Umständen (Platzzuweisung im Gremium) gar nicht möglich ist. Okay, der Donaukurier mag sich in dieser Sitzordnung (nah am Rathaus) wohl fühlen, aber trifft das auch auf andere Pressevertreter zu?
So ungefähr ist aktuell die Tischanordnung, da könnte man aber viel Platz einsparen wenn man ein paar Veränderungen macht.
Es gibt keine Vorschrift die "Tischkreis" vorschreibt.
20 Gemeinderäte = 10 Tische à 2 Personen, das muß sein, aber mehr nicht.
Tische anders angeordnet, die äußeren leicht nach oben ziehen
Es gibt noch andere Möglichkeiten, wenn man will ist vieles möglich.
Aber: "machen wir schon immer so".
Angenehmer Nebeneffekt: Trotz Platzierung der Presse im Besucherbereich, da wo sie hingehören, hätten auch mehr Besucher Platz.
https://www.allersberg.de/tagungen/gilardisaal-363/
Sitzungssaal im Gilardisaal mit baulichen Einschränkungen aber Pressetisch im Besucherbereich (rechts unten in der Ecke) war offensichtlich möglich. War eben nicht "schon immer so".
Wann genau wurden die "baulichen" Einschränkungen festgestellt?